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PiR Nr. 1 vom Seite 15

Bilanzierungspraxis selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte nach HGB und IFRS

Analyse der DAX, MDAX, SDAX und TecDAX Unternehmen

Prof. Dr. Nadine Antonakopoulos und Katharina Hoß

Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens nach HGB besteht nun bereits seit weit über einem Jahrzehnt. Ziel der Abschaffung des Aktivierungsverbots war insbesondere die zunehmende Bedeutung dieses Bilanzposten. In der Vergangenheit wurde das Wahlrecht jedoch nur sehr zurückhaltend ausgeübt. In der nachfolgenden Auswertung wurde daher u. a. untersucht, ob sich das Bilanzierungsverhalten verändert hat. Hierfür wurde eine Auswertung der HGB-Einzelabschlüsse im Vergleich zu den IFRS-Konzernabschlüssen der DAX-Familie vorgenommen. Ferner wurde die Bedeutung der selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte anhand ausgewählter Kennzahlen analysiert.

Kirsch, Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte/-gegenstände (IFRS, HGB), infoCenter NWB LAAAC-46008

Kernaussagen
  • Der Anteil der Unternehmen, die nach HGB das Aktivierungswahlrecht selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte wahrnehmen, ist im Vergleich zu vorangegangenen Studien gestiegen.

  • Die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte hat überwiegend einen positiven Effekt auf das Ergebnis vor Steuern.

  • Das Eigenkapitalrisiko aus der Aktivierung se...

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