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NWB Nr. 24 vom Seite 1685

Zunehmende Bedeutung von Desk Sharing als flexible Arbeitsform

Prof. Dr. Klaus Olbertz

[i]Ausführlicher Beitrag s. Seite 1718Die Zunahme von Homeoffice und mobilem Arbeiten lässt immer häufiger die Notwendigkeit entfallen, für jeden Arbeitnehmer einen festen persönlichen Arbeitsplatz vorzuhalten. Durch flexible Raumnutzungskonzepte, insbesondere in Form von Desk Sharing, lassen sich Büroarbeitsplätze reduzieren und Miet- und Energiekosten einsparen. Beim Desk Sharing teilen sich Mitarbeiter, je nach Anwesenheit am Arbeitsort des Arbeitgebers, Arbeitsplätze nach deren Verfügbarkeit. Aus arbeitsrechtlicher Sicht steht der Einführung von Desk Sharing nichts entgegen, soweit der Arbeitgeber bestimmte Spielregeln beachtet.

Arbeitsorganisatorische Ausgestaltung des konkreten Desk-Sharing-Konzepts

[i]Kein Recht auf einen eigenen ArbeitsplatzEs gibt kein Recht des Arbeitnehmers auf einen bestimmten oder gar „eigenen“ Arbeitsplatz. Vielmehr kann der Arbeitgeber grds. frei bestimmen, wie er die Arbeitsplätze ausgestaltet. Der Arbeitgeber kann daher sein Bürokonzept auch auf das Desk Sharing umstellen und den Beschäftigten wechselnd geteilte Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.

[i]Arbeitsschutz und GefährdungsbeurteilungBei der genauen Ausgestaltung von Arbeitsplätzen muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass durch d...