Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
Kurzfassung zum Beitrag von Morawitz, NWB-EV 3/2024 S. 71

Die Problematik des Tatbestandsmerkmals „Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“ i. S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG

Markus Morawitz

Schon seit vielen Jahren ist die Thematik der „Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“ i. S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG immer wieder Ansatzpunkt für Streitigkeiten mit der Finanzverwaltung und damit auch Gegenstand steuerjuristischer Auseinandersetzungen. Markus Morawitz zeigt anhand aktuell vom BFH veröffentlichter Urteile, wie das Tatbestandsmerkmal „Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“ auszulegen ist. Während dem ersten der besprochenen Urteile eine grundsätzliche Bedeutung innewohnt, bilden die anderen beiden Sachverhalte mit Familienhintergrund ab: einerseits die Überlassung einer Immobilie von Eheleuten an die Mutter bzw. Schwiegermutter, andererseits im Fall des Scheiterns einer Ehe die Nutzungsüberlassung der Immobilie an den ehemaligen Ehegatten sowie die gemeinsamen Kinder.

Kernaussagen

  • Wird ein Grundstück, das bisher vollständig zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde, in Veräußerungsabsicht geteilt und der unbebaute Teil später veräußert, liegt für diesen Teil nach der Teilung keine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken mehr vor ( NWB RAAAJ-57692).

  • Überlässt man eine Immobilie unentgeltlich seinen Eltern – im St...