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PiR Nr. 3 vom Seite 83

Anwendungsfragen sowie Unterschiede beim sale-and-lease-back nach IFRS und US-GAAP

CPA Sebastian Weller und Natalie Wachnin

I. Einführung

Sale-and-lease-back-Transaktionen (SALB) stellen ein bedeutendes Instrument der Liquiditätspolitik dar. Wenngleich sich diese aus vorgenannten Gründen einiger Beliebtheit erfreuen, so bergen diese nicht zu unterschätzende bilanzielle Komplexitäten. Die Komplexität ergibt sich nicht nur aus IFRS 16, sondern auch dem Zusammenspiel mit anderen Standards wie IFRS 15 und IFRS 9. Darüber hinaus bestehen abseits der Bilanzierung kritische betriebswirtschaftliche Aspekte, welche immer wieder den Stein des Anstoßes der Empörung über fragwürdige Geschäftspraktiken darstellen. Letzteres steht zwar nicht im Einflussbereich der Rechnungslegung, nichtsdestotrotz macht gerade die Bedeutsamkeit solcher Instrumente die Transaktion zu einem „heißen“ Eisen der Bilanzierung. Die vergangenen Entscheidungen des IFRS IC und IASB machen deutlich, dass das Eisen noch nicht zu Ende geschmiedet ist.

Leasingverhältnisse werden schon seit langem als adäquates Mittel zur Behebung von Liquiditätsengpässen angesehen. Die Vorteilhaftigkeit besteht in der Vermeidung der initialen Anschaffungskosten mit gleichzeitiger Streckung der Auszahlungen über die Leasinglaufzeit. In Zeiten leerer Kassen...

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