Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
StuB Nr. 21 vom Seite 1033

Zur Problematik der Erfolgsquellenanalyse im internationalen Vergleich

– Anmerkungen zur Berichtspraxis bei sonstigen betrieblichen und außerordentlichen Aufwendungen bzw. Erträgen –

Prof. Dr. Karlheinz Küting und Dipl.-Kfm. Christian Koch, beide Saarbrücken
Die Kernfragen:
  • Was ist grundsätzlich bei einer Erfolgsquellenanalyse zu beachten?

  • Wie sieht die Berichtspraxis deutscher Unternehmen bei den sonstigen betrieblichen und außerordentlichen Posten aus?

  • Welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen?

I. Vorbemerkungen

Zur Beurteilung der Ertragslage eines Unternehmens kann der kumulierte Jahreserfolg nicht als alleiniger Maßstab herangezogen werden. Er dient vielmehr als Ausgangspunkt der Analyse. Denn der externe Jahresabschlussleser gewinnt erst mittels einer Erfolgsquellenanalyse und der Untersuchung der Aufwands- und Ertragsstruktur den nötigen Einblick in die Ertragslage eines Unternehmens. Zur Durchführung einer Erfolgs(quellen)analyse, welche die „Gewinnung einer nachhaltigen, d. h. auf Dauer erzielbaren Erfolgsgröße” bezweckt, ist es dabei von besonderem Interesse, einmalige und aperiodische Erfolgsbestandteile, die das Jahresergebnis beeinflusst haben, zu identifizieren und das Jahresergebnis um diese Größen zu bereinigen. Niederschlag finden diese Erfolgsbestandteile insbesondere in den außerordentlichen Posten und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen.

Der vorliegende Beitrag gibt daher einen Überblick über die Regelu...