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StuB Nr. 22 vom Seite 1001

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung im IFRS-Abschluss

– Darstellung und Prüfungsgegenstand –

von CPA/StB Prof. Dr. Hanno Kirsch, Heide
Die Kernfragen:
  • Welche Bedeutung im Vergleich zum HGB erlangt die Eigenkapitalveränderungsrechnung im IFRS-Abschluss?

  • Was ist bei der Einteilung von finanziellen Vermögenswerten bedeutsam?

  • Welche Prüfungsschritte sind bei der Ableitung der Eigenkapitalveränderungsrechnung aus der Finanzbuchhaltung zu beachten?

I. Einführung

Nach IAS 1.8 setzt sich ein vollständiger IFRS-Abschluss aus Bilanz, GuV, Kapitalflussrechnung, Anhang sowie einer Aufstellung, die entweder sämtliche Veränderungen des Eigenkapitals beinhaltet oder nur diejenigen Veränderungen des Eigenkapitals enthält, die nicht durch Transaktionen mit Eigentümern und Ausschüttungen an Eigentümer entstehen, zusammen. Im Vergleich zum HGB erlangt die Eigenkapitalveränderungsrechnung bei IFRS deshalb eine verhältnismäßig größere Bedeutung, da nach IFRS neben den Kapitaleinzahlungen und Kapitalrückzahlungen eine größere Zahl von Transaktionen ohne Berührung der Erfolgsrechnung direkt gegen das Eigenkapital verrechnet wird. Aus diesem Grund ist für die Beurteilung des finanziellen Engagements seitens der Anteilseigner nicht nur die Höhe des IFRS-Jahresergebnisses relevant, sondern auch die Entwicklung des dem Anteilseigner zuzurechnenden Eigenkapit...