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SteuerStud Nr. 5 vom Seite 246

Fall Ferdinand Freistoß

Aufgabe aus der Umsatzsteuer

von Dipl.-Finanzwirtin Martina Benkhardt, Potsdam, und Ministerialrat Klaus Salomon, Königs Wusterhausen

I. Sachverhalt

Als ehemaliger Profi-Fußballer betreibt Ferdinand Freistoß (FF) in Potsdam einen Groß- und Einzelhandel mit Sportartikeln. Er besitzt zwei Häuser, eines in der Republik San Marino und eines auf der Nordseeinsel Föhr, die er vermietet.

Tz. 1
FF bestellte am bei der Drahtig & Fit GmbH (D&F GmbH) mit Sitz in Berlin ein Laufband für seinen Sportartikel-Einzelhandel in Potsdam. FF will damit seinen Kunden die Möglichkeit eines sofortigen „Probelaufes” und damit eine Entscheidungshilfe beim Kauf von Sportschuhen anbieten. Der Kaufpreis für das Laufband beträgt 70 000 € zzgl. 16 % Umsatzsteuer. Es wurde eine Anzahlung i. H. von 7 000 € zzgl. 16 % Umsatzsteuer bei Auftragsvergabe vereinbart, die Restzahlung i. H. von 63 000 € zzgl. 16 % Umsatzsteuer soll nach Lieferung des Laufbandes erfolgen. S. 247

Vereinbarungsgemäß erstellte die D&F GmbH für den Monat Dezember 2005 eine ordnungsgemäße Rechnung über 7 000 € zzgl. 16 % Umsatzsteuer, die FF am bezahlte. In seiner Voranmeldung für den Monat Dezember 2005 machte FF die gezahlte Vorsteuer i. H. von 1 120 € geltend.

Das Laufband wurde am von der D&F ...