Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
BBK Nr. 21 vom

Nachweis der Zahlungsunfähigkeit mithilfe eines Alternativmodells der Liquiditätsgrade

Patrick Schreiber

Den ausführlichen Beitrag finden Sie in .

[i]Werte aus den monatlichen Summen- und SaldenlistenDie Feststellung der Zahlungsunfähigkeit mithilfe eines modifizierten Liquiditätsgrads unterscheidet sich von der klassischen Ermittlung dadurch, dass als Datenquelle nicht der Jahresabschluss, sondern die monatlichen Summen- und Saldenlisten herangezogen werden, aber nicht deren Bestandswerte, sondern die Jahresverkehrszahlen. Die Rückführung von Verbindlichkeiten innerhalb einer Periode lässt den Schluss zu, dass diese auch innerhalb dieser Periode fällig geworden sind, da kein vernünftig handelnder Kaufmann Verbindlichkeiten vor Fälligkeit bezahlen würde. Das Gleiche gilt mit umgekehrtem Vorzeichen für die Forderungen.

Beispiel
Tabelle in neuem Fenster öffnen
Konto
Kontobezeichnung
Anfangsbestand
MVZ Soll
MVZ Haben
Saldo
1600
Verbindlichkeiten LuL
10.000 H
4.000
3.000
9.000 H

Von den zu Beginn des Monats bestehenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Laufe des Monats 4.000 € bezahlt worden. Verbindlichkeiten in Höhe von 3.000 € sind neu entstanden und haben demnach erst Eingang in das Rechnungswesen gefunden.

Hierbei wird zugunsten des Schuldners unterstellt, dass Verbindlichkeiten in Höh...