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NWB EV 7/2014 S. 221

DWS: Bereits 2015 könnte die Inflation wieder steigen

Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank – DeAWM – meint, dass die Inflation sukzessive steigen könnte, falls sich auch die Europäische Zentralbank zu unkonventionellen Maßnahmen entschließen sollte. Anleger sollten dieses Szenario im Auge behalten. „Noch handelt die EZB nicht“, erklärt die DeAWM. „Sollte jedoch die Teuerungsrate in den kommenden Monaten weiter sinken, ist sie allerdings zu unkonventionellen Maßnahmen bereit. Wie bereits die Federal Reserve oder die britische Notenbank im Rahmen ihrer quantitativen Lockerungen, könnten dann wohl auch die Währungshüter in Frankfurt in großem Umfang Staatsanleihen kaufen.“

Vorstellbar sei auch, dass die Währungshüter Kredite direkt an die Unternehmen vergeben, denn in der Eurozone hakt es auch bei der Kreditvergabe durch die Banken.

Deflation dürfte die EZB unter allen Umständen zu vermeiden versuchen, so die DeAWM. In deflationären Phasen halten sich Konsumenten in Erwartung sinkender Preise mit Anschaffungen zurück, was wiederum die Investitionsbereitschaft der Unternehmen dämpft. Der insbesondere in den südeuropä