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BBK Nr. 5 vom Seite 248

Bilanzierung aufschiebend bedingter Kaufpreise (earn-out) nach DRS 23

Prof. Dr. Carsten Theile

[i]Hoffmann, Unsichere Bestandteile des Unternehmenskaufpreises, StuB 2/2017 S. 41 NWB UAAAG-34997 Der Markt für Unternehmensübernahmen boomt: Seit 2010 steigen die Transaktionen mit deutscher Beteiligung kontinuierlich an, zuletzt mit einem deutlichen Anstieg nationaler Übernahmen. Dabei werden in vielen Fällen sog. earn-out-Klauseln vereinbart, also aufschiebend bedingte Kaufpreisbestandteile, die erst nach Erreichen vorher festgelegter, meist finanzieller Zielgrößen des Kaufobjekts („Target“) fällig werden.

Nach einer kurzen Übersicht zum Inhalt und zur Ausgestaltung solcher Klauseln zeigt der Beitrag anhand eines praxisorientierten Beispiels ihren konzernbilanziellen Umgang auf.

Eine Kurzfassung des Beitrags finden Sie .

I. Earn-out: Begriff und Gründe

[i]Dönmez, Unternehmenskaufverträge – Differenzen bei der Kaufpreisbildung oder Finanzierungsprobleme überwinden, NWB 23/2015 S. 1714 NWB YAAAE-90893 Der bisherige Gesellschafter eines zum Verkauf stehenden Unternehmens kennt natürlich sein Unternehmen sehr genau und ist, zumal in Verkaufsverhandlungen, von dessen Güte und Zukunftsaussichten überzeugt. Der potenzielle Erwerber hat demgegenüber (selbst nach mehreren umfangreichen due diligences) weit weniger Kenntnis, dafür aber ein gehöriges Maß an Skepsis, vor allem, was die Angemessenheit des Kaufpreises anbelangt.

Dieses kurz skizzierte Szenario ...