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PiR Nr. 5 vom Seite 141

Die Modifizierung des Standardmechanismus zum cashflow hedge accounting für Nettopositionen nach IFRS 9

Anwendung der bisherigen Hilfskonstruktion des IAS 39

Prof. Dr. Stefan Müller und StB Robert Schamber, CIIA/CEFA (DVFA e. V.)

Zu den erweiterten Designationsmöglichkeiten der finalisierten Regelungen zum general hedge accounting nach IFRS 9 zählt unter anderem die zulässige Bilanzierung einer auf eine Fremdwährung lautenden Nettoposition als cashflow hedge, wodurch die regelmäßig vom treasury im Rahmen des Finanzrisikomanagements favorisierte Absicherung auf Nettobasis einen expliziten Eingang in die reformierten Bilanzierungsvorschriften zum hedge accounting findet. Die Bilanzersteller werden jedoch spätestens, wenn sie von dieser Neuregelung im Geschäftsjahr 2018 Gebrauch machen wollen, feststellen müssen, dass der ihnen vertraute Standardmechanismus zum cashflow hedge accounting zur Abbildung der Absicherung von Nettopositionen, deren Zahlungsströme in unterschiedlichen Berichtsperioden die GuV berühren, versagt. Nachdem im ersten Beitrag der Beitragsreihe NWB KAAAG-41764 die ökonomischen Grundsachverhalte des natural hedge und die Bilanzierung einer abgesicherten Nettoposition ohne die Anwendung von hedge accounting beschrieben wurden, widmet sich dieser Beitrag der Frage der bilanziellen Abbildung von cashflow hedge accounting nach der bisherigen Hilfskonstruktion des IAS 39 unter Beachtung ...

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