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NWB Nr. 27 vom Seite 2052

Zivil- und Steuerrecht in der Industrie 4.0

Die Verzahnung digitaler Technik mit industrieller Produktion als rechtliche Herausforderung

Dr. Kuuya J. Chibanguza und Dr. Zacharias-Alexis Schneider

[i]NWB-Sonderausgabe zu NWB 14/2017: Gutenberg/Giesen, Digitalisierung: Revolution in der Steuerberatung? Eine Betrachtung zu Chancen und Risiken NWB RAAAG-41218 Die veränderten Umstände der industriellen Fertigung bringen eine Vielzahl neuer zivil- und steuerrechtlicher Fragestellungen mit sich, welche unter dem Begriff der Industrie 4.0 diskutiert werden. Auszugsweise sollen in diesem Beitrag Fragen des Vertragsschlusses unter Einbezug sukzessiv autonom agierender Systeme, des umfassenden Schutzes von Daten und steuerliche, insbesondere umsatzsteuerliche, Fallstricke der digitalen Wirtschaft beleuchtet werden.

Eine Kurzfassung dieses Beitrags finden Sie in .

I. Die „Industrie 4.0“

1. Begriff

[i]Industrie 4.0 = weitestgehend selbstorganisierte Produktion, welche auf digital vernetzten Systemen basiertMit Schlagworten wie „Cloud-Computing“, „Big Data“, „Smart Data“ und „Industrie 4.0“ wird die Digitalisierung aller Produktionsgüter und -prozesse prophezeit. Neue Technologien weisen den Weg in die nächste industrielle Revolution. Relevante Kompetenzen verlagern sich in den Softwarebereich. Unter dem Begriff „Industrie 4.0“ lässt sich für den Bereich der industriellen Fertigung eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion verstehen, die auf digital vernetzten Systemen basiert. Dadurch sollen Synergien und Optimierungen innerhalb der Produktion erzeugt werden. So ...