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NWB Nr. 46 vom Seite 3345

Affiliate-Systeme im Lichte der Gemeinnützigkeit und des Spendenrechts

Steuerliche Auswirkungen für die involvierten Akteure

Andreas Fiand

Die modernen Kommunikationswege über das Internet und Änderungen der Verhaltensweisen, insbesondere was die Einkaufsgewohnheiten betrifft, eröffnen für gemeinnützige Körperschaften neue Möglichkeiten, diese für ihre Zwecke zu nutzen als auch sich neue Mittelbeschaffungskanäle zu erschließen. Aufgrund der Komplexität der Strukturen empfiehlt es sich hier jedoch genauer hinzuschauen, welche Konsequenzen sich daraus für gemeinnützige Akteure ergeben und wo Fallstricke lauern.

Eine Kurzfassung des Beitrags finden Sie .

I. Was sind Affiliate-Systeme?

[i]Affiliate-System = internetgestützte VertriebsartAffiliate-Systeme (engl. affiliate: „angliedern“) sind internetgestützte Vertriebsarten, bei denen vom Anbieter eine Internetplattform angeboten wird, auf der sich die Affiliates, die eigentlichen Kunden des Anbieters der Internetplattform, positionieren und ihre Waren und Dienstleistungen im Netz anbieten können. In der Regel bekommt der kommerzielle Anbieter von seinen (Vertriebs-)partnern (engl. Affiliates) für die Bereitstellung der Handelsplattform eine Provision vergütet, sofern es zum Umsatz mit dem Endkunden oder messbaren Erfolg kommt. S. 3346

1. Provisionsweiterleitung an steuerbegünstigte Körperschaften

[i]Weiterleitung von Provisionen bei Kauf über die InternetplattformDie Geschäftsidee einiger Plattfor...