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NWB Nr. 31 vom Seite 2497 Fach 19 Seite 2373

Neuregelungen im Familienrecht infolge der Kindschaftsrechtsreform

von Richter am OLG Detlef Burhoff, Ascheberg

S. 2498

I. Einleitung und Übersicht

1. Einleitung

20 Jahre nach der letzten durchgreifenden familienrechtlichen Reform durch Inkrafttreten des 1. EheRG hat der Gesetzgeber am Ende der Legislaturperiode mit der Kindschaftsrechtsreform erneut wichtige Teile des Familienrechts neu geregelt. Grund für diese umfassende Reform waren einerseits ”Aufträge” des BVerfG (vgl. z. B. BVerfGE 79 S. 256 = NJW 1989 S. 891 [zum Abstammungsrecht]; BVerfGE 84 S. 168 = NJW 1991 S. 1944 = FamRZ 1991 S. 913 = MDR 1991 S. 639 [zur gemeinsamen elterlichen Sorge]; zuletzt BVerfG, NJW 1997 S. 2041); andererseits sollte das geltende Recht an gewandelte Anschauungen angepaßt werden.

Dabei ging es vor allem auch darum, noch bestehende Unterschiede zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern zu beseitigen (BT-Drucks. 13/4899 S. 1; s. dazu auch BVerfGE 84 S. 168 [s. o.]). Daneben sollten aber auch die Rechte von Kindern verbessert und das Kindeswohl auf bestmögliche Art und Weise gefördert werden sowie Rechtspositionen der Eltern - soweit dies mit dem Kindeswohl vereinbar ist - gestärkt und vor unnötigen staatlichen Eingriffen geschützt werden.

2. Übersicht über die gesetzlichen Neuregelungen

Die zur Erreichung der o...

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