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NWB Nr. 8 vom Seite 557

Jahresrückblick Arbeitsrecht 2019

Gesetzesänderungen und insbesondere im Zeichen des Befristungs- und Urlaubsrechts stehende höchstrichterliche Rechtsprechung

Prof. Dr. Klaus Olbertz

In Fortschreibung des Jahresrückblicks 2018 (Olbertz, NWB 5/2019 S. 266) skizziert der vorliegende Beitrag die jüngsten nennenswerten Entwicklungen im Arbeitsrecht des Jahres 2019. Im Bereich der Gesetzgebung, mit dem sich der erste Teil des Beitrags befasst, betrifft dies etwa das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, die angestoßenen Schutzvorschriften für Whistleblower oder das gesetzlich verankerte Recht auf Brückenteilzeit. In der arbeitsrechtlichen höchstrichterlichen Rechtsprechung stand das Jahr 2019 insbesondere im Zeichen des Befristungs- und des Urlaubsrechts. Was hier und darüber hinaus wegweisend war, zeigt der zweite Teil des Beitrags.

Eine Kurzfassung des Beitrags finden Sie .

I. Gesetzliche Neuregelungen und Gesetzesänderungen

Der Gesetzgeber war im vergangenen Jahr wieder sehr produktiv und hat auch für das Arbeitsrecht bedeutsame Neuregelungen oder Gesetzesänderungen hervorgebracht.

1. Fachkräfteeinwanderung

[i]Erleichterte Arbeitsmigration aus DrittstaatenNach langer Diskussion wurde im Juni 2019 im Rahmen des sog. Migrationspakts u. a. das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FachKrEG) verabschiedet, welches (überwiegend) zum in Kraft treten wird (Art. 54 Abs. 1 FachKrEG). Ziel des Gesetzes ist die weitere Öffnung ...

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