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PiR Nr. 1 vom Seite 25

Genderei im Finanzbericht?

Prof. Dr. Andreas Haaker und WP Dr. Jens Freiberg

Das PR Journal vermeldete am nach Auswertung der DAX-Geschäftsberichte: „Gendergerechte Sprache wird in DAX-Unternehmensberichten zurückgedreht“ (Derzeit abrufbar unter: http://go.nwb.de/f4xt2). Zudem ergab eine Umfrage zum Umgang von PR-Fachleuten mit der sog. „gendergerechten Sprache“, dass keine einheitlichen Regelungen bestehen und immerhin 39 % der befragten die das Thema „eher unwichtig“ finden (PR Journal v. , derzeit abrufbar unter: http://go.nwb.de/l9jx5). Was ist vor dem Hintergrund der Grundsätze der Klarheit und Verständlichkeit von „gendergerechter Sprache“ im Finanzbericht zu halten?

Contra

Während prominente Verfechter der deutschen Sprache darauf hinweisen, dass der Erfolg von Frauen in Führungspositionen ganz sicher nicht von der Änderung der Berufsbezeichnung „Vorstand“ in „Vorständin“ u. Ä. abhängt und bezogen auf Gendersternchen sowie Gender-x und -I sogar von einer „brutalen Verstümmelung der Sprache als Ausdrucksmittel“ vor dem Hintergrund einer neomarxistischen Ideologie sprechen (so Krämer, Forschung & Lehre 11/2014, S. 889), sehen progressive Protagonisten „das Binnen-I (ProfessorInnen) oder die x-Form (P...

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