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PiR Nr. 7 vom Seite 242

Wechselwirkung von Umrechnungsrücklage und GuV bei der Währungsumrechnung

WP/StB Dr. Norbert Lüdenbach, Düsseldorf

I. Sachverhalt

Am gründet MU mit einer Einlage von 10.000 USD die britische Tochter T-UK. Funktionale Währung der MU und Darstellungswährung des Konzerns ist der Euro, funktionale Währung der T-UK das Pfund (GBP). Die Wechselkurse der drei involvierten Währungen betragen zum jeweils 1,00.

Bis zum Konzernbilanzstichtag hat die T-UK ihr operatives Geschäft noch nicht aufgenommen. Die Wechselkurse haben sich aber gegenüber dem 30.9. verändert, und zwar je Szenario wie folgt:

  • Szenario 1: Aufwertung GBP gegen USD um 10 %, hingegen GBP/EUR weiterhin 1,00,

  • Szenario 2: Aufwertung GBP gegen EUR um 10 %, hingegen GBP/USD weiterhin 1,00,

  • Szenario 3: Aufwertung GBP gegen USD und EUR jeweils 10 %.

In Zahlen:


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GBP/USD

GBP/EUR
(abgeleitet)
EUR/USD
Szenario 1
1,10
1,00
1,10
Szenario 2
1,00
1,10
0,91
Szenario 3
1,10
1,10
1,00

II. Fragestellung

Wie entwickeln sich Währungsverlust und Währungsumrechnungsdifferenz der T-UK in den drei Szenarien?

III. Lösungshinweise

1. Währungsverlust

Aus Sicht der T-UK und deren in GBP zu erstellender Einzelbilanz stellt das USD-Guthaben ein Fremdwährungsgeschäft dar. Dieses ist mit dem Transaktionskurs v...

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