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NWB Nr. 42 vom

Lohnsteuerliche Behandlung von sog. Outplacement-Maßnahmen

Dr. Volker Endert und Dr. Lukas Hilbert

Die steuerliche Behandlung von sog. Outplacement- oder auch Newplacement-Maßnahmen ist in der jüngeren Vergangenheit in den Fokus der Gesetzgebung geraten.

Begriffsbestimmung und Interessenlage

[i]Begriff der Out- oder Newplacement-MaßnahmenOutplacement- oder auch Newplacement-Maßnahmen sind nicht gesetzlich definiert. Es werden darunter verschiedene Beratungsleistungen subsumiert, die zum Ziel haben, Arbeitnehmer, von denen sich ein Unternehmen einvernehmlich trennen möchte, in eine neue Stelle zu vermitteln und hierfür ggf. zu qualifizieren. Oftmals liegt die Erbringung gerade von in diesem Zusammenhang am Markt angebotenen „Leistungsbündeln“ sowohl im Arbeitgeber- als auch im Arbeitnehmerinteresse. Dem Arbeitgeber sollen sie den Weg für den Abschluss eines Aufhebungsvertrags für das bisherige Arbeitsverhältnis ebnen und zugleich die Zahlung von Abfindungen verhindern oder verringern. Der Arbeitnehmer profitiert von einem kostenlosen oder stark vergünstigten Bewerbungstraining und etwaig zusätzlichen Fortbildungsmaßnahmen, die eine Weiterqualifikation darstellen und die seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

§ 3 Nr. 19 EStG nach „JStG 2019“ und JStG 2020

[i]§ 82 SGB III und § 3 Nr. 19 EStGIm...