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ZFA Nr. 12 vom Seite 9

Erhöhte Körpertemperatur – worauf kann sie hinweisen?

Dr. Astrid Schumacher

In Zeiten der COVID-19-Pandemie – im allgemeinen Sprachgebrauch ungenau als "Corona" bezeichnet – ist es in manchen Fällen üblich geworden, die Körpertemperatur von Menschen zu messen, um einen Hinweis auf ihren Gesundheitszustand zu gewinnen, und ihnen, je nach Ergebnis, den Zugang z. B. zu Verkehrsmitteln oder Arbeitsplätzen zu gewähren oder zu verweigern. Aber weist eine erhöhte Körpertemperatur deutlich auf eine mögliche COVID-19-Infektion hin?

Welche Bedeutung hat die Körpertemperatur?

Erhöhte Körpertemperatur ist ein außerordentlich häufiges Symptom zahlreicher Krankheiten (z. B. Infektionskrankheiten, Entzündungen unterschiedlichster Ursachen, Tumorerkrankungen, Verletzungen). Auch im Bereich der Zahnmedizin kann Fieber bei einigen Erkrankungen, z. B. bei schweren und ausgedehnten Entzündungen der Gewebe und Organe der Mundhöhle, auftreten.

Der Mensch gehört zu den gleichwarmen Lebewesen. Seine Körperkerntemperatur bleibt trotz wechselnder Umweltbedingungen in gewissen Grenzen gleich. Die normale Körperkerntemperatur liegt bei etwa 37 Grad Celsius. Eine Erhöhung der Körperkerntemperatur über diesen Wert hinaus bezeichnet man allgemein als Fieber (lateinisch = febris).

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