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OFD Hannover - S 2285

§ 33a EStG Aufwendungen für den Unterhalt von Wehrpflichtigen und Zivildienstleistenden

Ab dem VZ 1996 wird - wie bisher schon beim Kindergeld - kein Kinderfreibetrag mehr für Kinder gewährt, die den gesetzlichen Grundwehrdienst oder Zivildienst oder freiwillig Wehrdienst leisten.

Unterhaltszahlungen für diesen Personenkreis können weiterhin im Rahmen des § 33a Abs. 1 EStG bis zu dem neuen Höchstbetrag in Höhe von 12 000 DM (ab VZ 1996) als agw. Belastungen geltend gemacht werden. Da jedoch gleichzeitig der sog. anrechnungsfreie Betrag für die eigenen Einkünfte und Belege der unterhaltenen Person von 6 000 DM auf 1 200 DM herabgesetz worden ist, dürften in den meisten Fällen die Unterhaltszahlungen nur beschränkt zum Abzug kommen.

I. Steuerliche Behandlung bei Wehrdienstleistenden

Die eigenen Einkünfte und Bezüge des o. g. Personenkreises sind gegenzurechnen, wenn sie zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder geeignet sind. Dazu zählen insbesondere

  • die Geldleistungen nach dem Wehrsoldgesetz (WSG); Tagessätze s. Anlage

  • die unentgeltliche Verpflegung

  • die unentgeltliche Unterkunft

  • Leistungen nach § 7 Abs. 2 Nr. 5 des Unterhaltssicherungsgesetzes (USG); hierbei handelt es sich um den Ersatz der Aufwendungen für den Bau oder Kauf von Eigenheimen oder eigengenutzten Eigentumswohnungen

  • Leistungen...

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