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NWB Nr. 46 vom Seite 3636

Private Vermögensübertragungen gegen dauernde Lasten

Praxisrelevante Fallgestaltungen bei der Übertragung von Grundstücken und Kapitalgesellschaftsanteilen

André Deutschländer

Für Vermögensübertragungen im [i]Fürwentsches/Schulz, NWB 44/2010 S. 3563Zusammenhang mit wiederkehrenden Leistungen, die auf einem nach dem geschlossenen Übertragungsvertrag (Abschluss des schuldrechtlichen Rechtsgeschäfts) beruhen, hat der Gesetzgeber in § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG den Sonderausgabenabzug überwiegend auf die Übertragung von Betriebsvermögen eingeschränkt. Bei Vermögensübertragungen im privaten Bereich ist seither grundsätzlich nur noch ein Werbungskosten- bzw. ggf. auch Betriebsausgabenabzug in Höhe des in den wiederkehrenden Zahlungen implizierten Zinsanteils vorgesehen, soweit der übertragene Vermögensgegenstand der Einkünfteerzielung dient. In allen anderen Fällen kommt somit ein steuerlicher Abzug nicht mehr in Betracht. Vor allem zwischen nahen Angehörigen kommt es im Wege der vorweggenommenen Erbfolge vermehrt zu Fallgestaltungen im Zusammenhang mit Vermögensübertragungen gegen wiederkehrende Leistungen. Im Fokus dieses Beitrags steht die Übertragung von Privatvermögen gegen wiederkehrende Leistungen in Gestalt einer dauernden Last.

Arbeitshilfe:

In der NWB Datenbank (Login über www.nwb.de) ist unter der NWB DokID NWB VAAAA-88447der infoCenter-Beitrag „Renten – Dauernde Lasten“ u...