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Flüchtlingskrise: Macht und Ohnmacht der EU

IK Nr. 12 vom 15.12.2015 Seite 25
Dipl.-Kfm. Dipl.-Hdl. Bernt Schumacher; Reinbek

Die Europäische Union schlittert von einer Krise in die nächste, so die öffentliche Wahrnehmung. Erst beschäftigte ein möglicher Austritt Griechenlands aus der Eurozone und ein drittes Hilfspaket für Athen die Gemüter, dann der abrupte Themenwechsel. Die Flüchtlingsströme, die Europa und besonders Deutschland überschwemmen, beherrschen die Schlagzeilen. Politik und Gesellschaft stehen vor der größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung vor 25 Jahren. Die EU wird als Rettungsboot beschworen. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es mehrere Löcher hat und mit Schlagseite noch weit vom rettenden Ufer führerlos treibt.

Auf der Flucht

Wir alle kennen die Bilder: Völlig überfüllte Schrottdampfer, Menschen dichtgedränt auf Fischer- oder Schlauchbooten, die nahezu im Stundentakt übers Mittelmeer aus Nordafrika oder der Türkei an den Küsten von Italien und Griechenland stranden. Seit Jahresbeginn sind hier mehr als 750.000 Flüchtlinge angekommen. Von Schleppern häufig sich selbst und ihrem Schicksal überlassen. Männer, Frauen, Kinder, Babys. Manche dieser todesmutigen und verzweifelten Menschen werden von der Küstenwache bereits auf hoher See geret...

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