Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
PiR Nr. 11 vom Seite 323

EFRAG-Studie: Was wissen wir über die goodwill-Bilanzierung?

WP Dr. Daniel T. Fischer

I. Einführung

Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) hat im September 2016 die Studie „What do we really know about goodwill and impairment“ (kurz: EFRAG-Studie) veröffentlicht, welche einen Beitrag zur Evaluierung der goodwill-Bilanzierung leisten soll. Anknüpfungspunkt ist die seitens des IASB durchgeführte Nachschau (sog. post-implementation review; kurz: PIR) zu IFRS 3. Aus dem bereits im Juni 2015 abgeschlossenen PIR zu IFRS 3 ging ein Forschungsprojekt hervor, das die Erwerbsmethode (acquisition method) des IFRS 3 sowie den sog.  impairment only-Ansatz des IAS 36 in das Zentrum der Betrachtung rückt. Die EFRAG fokussiert im Rahmen ihrer Studie nun auf die goodwill-Bilanzierung aus rein quantitativer Sicht. Hierdurch soll die Bedeutung dieses Regelungsbereichs im Allgemeinen und die Veränderung der tatsächlich bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte im Speziellen sichtbar gemacht werden. Im Folgenden werden wesentliche Erkenntnisse der Studie nachgezeichnet.

II. Hintergrund und Aufbau der EFRAG-Studie

Im Juli 2014 hatten die EFRAG, die Organismo Italiano di Contabilità (OIC) und der Accounting Standards Board of Japan (ASBJ) ein Diskussi...

In den folgenden Produkten ist das Dokument enthalten:

PiR - Internationale Rechnungslegung