Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
BBB Nr. 6 vom Seite 172

Der Börsengang – eine Finanzierungsalternative für den Mittelstand?

Der Steuerberater als Vorbereiter und Begleiter eines „Going Public”

von Dipl.-Kffr. Elke Beermann, Frankfurt

Für mittelständische Unternehmen ist der Gang an die Börse ein Weg, um sich langfristig zu finanzieren. Ob er eine strategisch sinnvolle Alternative darstellt, muss im Vorfeld eines Börsengangs sehr genau abgewogen werden. Als langjähriger Berater des Mandanten sind Sie in der Lage, verschiedene Argumente, die sowohl das Unternehmen als auch den Unternehmer direkt betreffen, zu diskutieren und zu gewichten, sowie den gesamten Prozess des Börsengangs mit zu begleiten. Durch ein frühzeitiges Eingreifen in den Planungsprozess des Börsengangs können Sie auf zahlreiche Probleme hinweisen und zum Eingreifen bewegen, um den Börsengang zu einem echten Erfolg werden zu lassen.

I. Strategische Entscheidung

Deutsche mittelständische Unternehmen stoßen mit ihrer Eigenfinanzierungskraft häufig an ihre Grenzen. Da sie sich darüber hinaus durch eine niedrige Eigenkapitalquote auszeichnen, ist die Aufnahme von Fremdkapital nur begrenzt möglich oder wird sehr teuer. Daneben wollen und können die Gesellschafter den Finanzierungsbedarf i. d. R. nicht als Eigenkapital bereitstellen. Um die langfristige Finanzierung zu sichern, kann die Kapitalbeschaffung durch Aufna...