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PiR Nr. 3 vom Seite 78

Latente Steuern auf Verlustvorträge

Empirische Evidenz in IFRS-Abschlüssen der DAX 30-Unternehmen von 2005 bis 2010

Dipl.-Kffr. Sandra Petermann und und StB Prof. Dr. Sebastian Schanz
Kernaussagen
  • Über den gesamten Beobachtungszeitraum finden durchschnittlich 58 % der bestehenden steuerlichen Verlustvorträge in Form aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge Einzug in die Abschlüsse. Somit wird nur etwas über die Hälfte der körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge von den Unternehmen als tatsächlich wert-haltig erachtet und damit künftig zum Abzug gebracht.

  • Es existieren in absoluter Betrachtung hohe Beträge an aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge. In Relation zur Bilanzsumme bzw. zum Eigenkapital kommt ihnen im Durchschnitt jedoch eher eine geringe Bedeutung zu.

  • Das Potenzial für bilanzpolitische Maßnahmen ist durch den hohen Bestand an Verlustvorträgen bzw. an aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge immens. Aufgrund der geringen Anzahl von Unternehmen, die Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern auf Verlustvorträge ausweisen, kann nur schwierig auf eine extensive Nutzung dieser für bilanzpolitische Zwecke geschlossen werden.

Bereits bestehende Studien heben die Bedeutung aktiver latenter Steuern in IFRS-Abschlüssen hervor. Der Fo-kus des nachstehenden Beitrags liegt auf den aktiven latent...

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