Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
NWB Nr. 13 vom Seite 934

Das Zurückbehaltungsrecht des Steuerberaters

Voraussetzungen und Grenzen

Jürgen F. Berners

[i]Kuhls u. a., Kommentar zum Steuerberatungsgesetz, NWB Verlag Herne, 3. Aufl. 2012, ISBN: 978-3-482-45413-4Das Zurückbehaltungsrecht ist für die Handakten in § 66 Abs. 2 StBerG und für die übrigen Unterlagen in § 273 BGB geregelt. Wenn der Mandant die Honorarrechnung des Steuerberaters nicht zahlt, ist das Zurückbehaltungsrecht für den Steuerberater ein geeignetes Mittel zur Druckausübung auf den Mandanten, um seine Forderung durchzusetzen. Dies gilt sowohl bei einem laufenden Mandat als auch gerade beim Mandatswechsel.

Arbeitshilfen:

In der [i]infoCenter „Berufsrecht der Steuerberater“ NWB DAAAC-32141NWB Datenbank (Login über www.nwb.de) können unter der NWB DokID NWB SAAAE-41805 der Vertragstext einer Vergütungsvereinbarung, unter der NWB DokID NWB GAAAE-34438 der Vertragstext einer Pauschalhonorarvereinbarung sowie unter der NWB DokID NWB WAAAE-34437 ein Mandantenschreiben zur Gebührenanpassung aufgerufen werden.

Eine Kurzfassung dieses Beitrags finden Sie in .

I. Rechtsverhältnis zwischen Mandant und Berater

[i]Herausgabepflicht des SteuerberatersDer Steuerberatervertrag zwischen Mandant und Berater ist üblicherweise ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit Dienstvertragscharakter (§§ 675, 611 BGB). Auf diesen Geschäftsbesorgungsvertrag finden einzelne Vorschriften des Auftragsrechts Anwendung (§§ 662 ff. BGB). Der Steuerberater hat alles, „was er zur Ausführung des Auftrags erhält und w...