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BBK Nr. 20 vom Seite 969 Fach 30 Seite 1460

Vorratsbilanzierung und -bewertung im Handelsunternehmen

von Dr. Reinhard Beckmann, Kirchlengern
Kernaussagen

Für den Handel haben sich aufgrund der spezifischen Gegebenheiten besondere Inventurverfahren entwickelt. Es werden anhand von konkreten Beispielen die vor- bzw. nachgelagerte Stichtagsinventur in Verbindung mit der retrograden Bewertungsmethode einerseits sowie die warenwirtschaftssystem-gestützte Inventur andererseits dargestellt. Besonders wird auf die Einbeziehung von Rückvergütungen (z. B. Boni) eingegangen.


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Kurzgliederung

I.
Einführung
IV.
Bewertungsanpassungen
II.
Verlagerte Stichtagsinventur und retrograde Bewertung
Skonti, Rabatte
sonstige Wertminderungen
III.
Warenwirtschaftssystem-gestützte Inventur
V.
Fallbeispiel

I. Einführung

Das Vorratsvermögen stellt für die Wertschöpfung im Handelsunternehmen neben der Verkaufsfläche und dem Personal die wesentliche Determinante dar. Dessen Bedeutung spiegelt sich im Jahresabschluss des Handelsunternehmens wider, in dem die Vorräte eine der zentralen Bilanzpositionen sind und häufig mehr als 75 % der Bilanzsumme ausmachen. Wegen dieser Bedeutung des Vorratsvermögens können Bewertungsspielräume zu erheblichen Beeinflussungen des Jahresergebnisses genutzt werden. Bei der Bilanzierung der Vorräte müssen zum einen sämtliche Handelswaren mengenmäßig e...